Islamische Witze und Humor im Islam

Das lange Zeit hart geplfegte Image vom Islam als rückständig beinhaltet auch das Vorurteil, Humor und Lachen hätten keinen Platz in der islamischen Lehre. Selbstverständlich ist das Gegenteil der Fall.

Lachen ist gesund, es erfreut den, der es tut, ist ansteckend und verschönert den Tag. Und klar ist, dass dann, wenn humorlose Gestalten mit strengem Blick als Aushängeschild für den Islam benutzt werden, sich natürlich ein solches Bild in den Köpfen unwissender Menschen festsetzt. Unser Vorbild aber ist der Prophet Muhammadsaw und Lachen, Anekdoten erzählen, sowie Witze machen gehörte nachweislich und ausdrücklich zu seiner Praxis.

Allerdings kann das Prädikat „islamischer Witz“ nur einem solchen Witz verliehen werden, der bestimmte islamische Grundsätze wahrt. So spricht der Koran von hochmütigen Leuten, die abfällig über andere Menschen reden und hämisch über diese lachen. Deshalb sind auch solche Witze unschön, die bösartig verletzend und respektlos sind und dazu dienen, Menschen oder gar ganze Religions- oder Volksgruppen zu verspotten. Demgegenüber sind Witze und Anekdoten, die Missstände aufdecken und somit eher subtil auf Probleme hinweisen sehr wohl islamischer Natur.

Diese Mitte zu beachten und zu wahren sollte bei aller Freude an Witzen von Muslimen stets gewahrt werden. So sagte Imam Al-Nawawi hierzu:

„Witze-Machen ist verboten, wenn es exzessiv und andauernd geschieht, denn es führt zu zu viel Gelächter, das das Herz hart werden lässt; es hält ab vom Gedenken Allah´s (durch Gebete) und führt zudem oftmals dazu, dass sich Menschen in ihren Gefühlen verletzt sehen, dass Hass erzeugt wird und Leute Respekt und Würde verlieren. Aber wer immer von solchen Gefahren befreit ist, für den ist das erlaubt, was der Gesandte Allah´s zu tun pflegte.“

 

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Praxisbeispiele Islamische Witze folgen dem Beitrag in den Kommentaren…

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Über Volker Ahmad Qasir

Volker Ahmad Qasir, Fulda
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13 Antworten zu Islamische Witze und Humor im Islam

  1. abdurahman schreibt:

    Es waren Zwei Juden die waren sehr hungrig und sehr durstig aber hatten kein Geld nichts dabei gehabt, und die über legten eine kurze Weile was die machen sollen,,
    Und einen von die beiden ist ihn ein Idee eingefallen und sagte weißt du was wir machen werden, lass in der Moschee gehen weil die Muslime geben essen trinken wir behaupten das wir Muslime sind das wir was zum essen kriegen ,, aber du wirst gar nichts sagen lass mir das klären , Der andere jude sagte oky wie du es sagt…

    Die sind dan angekommen in der Moschee
    Und sagte selam aleykum ya sheikh
    Der Sheikh sagte Aleykum selam
    Der Jude sagte: Mein Name ist Muhammad ich bin muslim,Aber der neben mir ist Jude
    Der andere Freund sieht ihn komisch an
    Und der muhammad Fragte Denn Sheikh
    Ya Sheikh würdest du uns essen geben wir haben sehr Hunger
    Der sheikh antwortet ja klar warum nicht
    Der Sheikh sagte zu den Jemmah Bringt essen Für denn Juden unser Bruda Muhammad fastet heute …

    Der Muhammad ist hungrig geblieben und der Jude wurde satt weil der Muhammad gelogen hat und der Jude hat geschweigt

  2. Volker Ahmad Qasir schreibt:

    Der Meister saß mit seinen Schülern zusammen. Da wurde ihm eine Frage gestellt:
    „Meister, warum hast du nie geheiratet?“
    Der Meister überlegte kurz und antwortete:
    „An mir lag es nicht. Ich hatte mir vorgenommen, nur die perfekte Frau zu heiraten. Sie sollte schön, intelligent und lieb sein. So habe ich viele Jahre damit verbracht, eine solche Frau zu suchen.“
    „Und hast du sie gefunden?“, wollte ein Schüler voreilig wissen.
    „Ja, ich habe sie tatsächlich gefunden. Sie war perfekt und ich war so glücklich!“
    „Und warum hast du sie dann nicht geheiratet?“
    Der Meister seufzte:
    „Das wollte ich, doch sie suchte den perfekten Mann.“

    (Persische Geschichte)
    –> Vielen Dank nach Kassel für diesen Witz!

  3. Pingback: Der Anschlag auf “Charlie Hebdo” – Großes Leid und falsche Schlussfolgerungen | www.Qasir.de

  4. Volker Ahmad Qasir schreibt:

    Der Diktator eines arabischen Staates wacht am Morgen eines schönen Tages auf und schaut aus dem Fenster. Er sieht die Sonne: „Guten Morgen, Sonne!“ Darauf die Sonne: „Guten Morgen, mein Diktator, wie geht es Ihnen, ich hoffe gut!?“ Der Diktator freut sich und deshalb geht er auch am Mittag wieder ans Fenster und grüßt die Sonne: „Guten Tag, Sonne!“ Darauf die Sonne erneut: „Oh mein lieber Diktator, ich hoffe es geht Ihnen gut, ich wünsche einen schönen Tag!“ Und auch am Abend geht der Diktator wieder ans Fenster und grüßt die Sonne: „Guten Abend, Sonne!“… keine Antwort…. der Diktator etwas zornig: „Sonne!? Ich rede mir dir!“ Darauf die Sonne: „Ist mir scheiß egal, wie es dir geht und was du machst, ich bin jetzt im Westen!“ 🙂

  5. Abdus Salam schreibt:

    Ein Mullah saß mit seinem Lieblingsschüler bei Vollmond auf der Treppe vor seinem Haus in Pakistan und sie bestaunten den klaren Sternenhimmel. Da fragte der Schüler: „Mullah, – was ist weiter von hier entfernt, England, oder der Mond“? Da antwortete der Mullah seinem Schüler, den er so lieb hatte; „Dummkopf, – kann man England von hieraus sehen“?!

  6. Volker Ahmad Qasir schreibt:

    Ein Anhänger der Tehrik-e-Khatme Nabuwwat liegt auf seinem Sterbebett. Alle seine Verwandten und Freunde stehen um ihn herum und trauern. Da ruft er seinen ältesten Sohn zu sich: „Mein Sohn, gehe nach Rabwah und hole mir ein Baiat-Formular der Ahmadiyya Jamaat, ich möchte ihnen beitreten!“ Der Sohn schaut seinen Vater erschrocken an: „Vater, das kann doch nicht…“, doch der Vater unterbricht ihn: „Schweig still und tue das, was ich gesagt habe!“ Als der Sohn zurückkehrt, will der Vater keine Zeit verlieren und unterschreibt schnell das Baiat-Formular, um danach beruhigt in das Kissen seines Sterbebetts zurückzusinken: „Ah, ich werde zwar gleich sterben, aber immerhin nehme ich jetzt einen von diesen verdammten Kafirs mit!“

  7. Volker Ahmad Qasir schreibt:

    Zwei Muslime sterben und werden im Jenseits vor das Endgericht gestellt. Dabei wird ihnen gesagt, dass sie gleichviel gute und schlechte Taten begangen haben und sie deshalb zur endgültigen Entscheidung, ob sie in den Himmel oder in die Hölle kommen, eine letzte Prüfung bestehen müssen.

    Der Erste tritt vor. „Wie ist dein Name?“. „Mein Name ist Yusuf“. „Yusuf? Nun gut, kannst du die Sure Yusuf fehlerfrei zitieren? Wenn dir dies gelingt, kommst du in den Himmel.“ Er zitiert die Sure Yusuf einwandfrei und erhält deshalb seine versprochene Belohnung. Dann tritt der Zweite vor. Auch er wird gefragt: „Wie ist dein Name?“ Er nun zögert etwas, da er die Aufgabe des Ersten mitbekommen hat. Dann sagt er aber sicher und entschlossen: „Mein Name ist zwar auch Yusuf, aber meine Freunde nennen mich Kauthar!“

    [Erläuterung: Die Sure Yusuf ist eine sehr lange Sure im Koran. Die Sure Al-Kauthar hingegen ist die kürzeste Sure.]

  8. Jehangir schreibt:

    Ein Diktator spielt mit seinen Untertanen Fußball und natürlich will niemand, dass der Diktator verliert und dann zornig wird. Gleichzeitig soll der Diktator aber auch nicht merken, dass er so ein schlechter Fußballspieler ist. Also geben sich alle Untertanen größte Mühe, zu verlieren, dabei aber nicht ganz so auffällig zu sein. Dennoch fällt lange Zeit auf beiden Seiten kein Tor, bis sich der Diktator in der 90. Minute den Ball nimmt, drei Gegenspieler ausspielt und schießt. Der Ball knallt an die Latte und geht ins Aus: Stille liegt im Raum. Plötzlich ruft der Schiedsrichter: „TOR! TOR!“ Der Diktator schaut verwundert zu ihm hinüber, darauf der Schiedsrichter: „Das ist eindeutig ein Tor, denn in Sahih Muslim heißt es: Taten werden nach ihren Absichten belohnt!“ 🙂

  9. SalvaVenia schreibt:

    Eine Volk, ein Stamm, eine Kultur, eine Ideologie, eine Religion usw. usf. müssen sich immer auch daran messen lassen, inwieweit Witz und Humor oder gerne auch Galgenhumor Bestandteil derselben sind. Schließlich ist der Mensch ein Mensch und als solcher darauf angewiesen, viele Dinge mit einem lachenden Auge betrachten zu dürfen. Hängt in vielerlei Hinsicht doch unser Seelenheil davon ab, oder etwa nicht?

    Fragte der Nachbar den Hodscha: Hodscha, warum beantwortest Du jede Frage mit einer Gegenfrage? Entgegnete dieser: Tue ich das wirklich? 🙂

    • SalvaVenia schreibt:

      Sprach der Lehrer zu Afandi: Ich sehe wieder einmal, daß Du Deine Erdkundelektion nicht gelernt hast. Entschuldigt sich Afandi: Mein Vater hat gestern gesagt, diese Ereignisse, die da jetzt vor sich gehen, werden die gesamte Weltkarte verändern. Da hab ich mir gedacht es sei besser, bis morgen abzuwarten. 🙂

  10. Volker Ahmad Qasir schreibt:

    Drei Männer finden eine Zauberlampe. Als der Anführer daran reibt, erscheint ein Dschinn:

    „Ich bin der Geist der Lampe und weil du mich befreit hast, erülle ich dir einen von drei möglichen Wünschen:
    1.) So viel Geld, dass du dir dein ganzes Leben lang nie mehr finanzielle Sorgen machen musst. oder
    2.) Absolute Gesundheit, sodass du bis zu deinem natürlichen Tode nie mehr krank wirst.
    oder
    3) Die vollkommene Erleuchtung, sowie das Wissen um alle Dinge in der Welt.
    Was wünschst du?“

    Der Mann überlegt kurz und meint dann selbstbewusst: „Ich möchte die vollkommene Erleuchtung!“
    Gesagt, getan. Der Dschinn klatscht in die Hände und ein krelles Licht erscheint über dem Kopf des Mannes. Seine beiden Freunde stehen starr vor Staunen und fragen besorgt: „Ist mit dir alles in Ordnung!?“

    Darauf der Erleuchtete: „Verdammt, ich hätte doch besser das Geld nehmen sollen!“

  11. Volker Ahmad Qasir schreibt:

    Ein Taxifahrer und ein Mullah sterben und kommen in den Himmel. Dort angekommen erhalten beide ihre Belohnung für ihr Tun auf der Erde. Der Taxifahrer erhält eine große Villa mit einem riesigen Garten, durch den Bäche frischen Wassers fließen und in dem viele Obstbäume stehen. Der Mullah hingegen erhält eine alte Baracke, umgeben von wüstem Ödland.

    Der Mullah ist empört und beschwert sich: „Warum erhält der Taxifahrer einen so großen Lohn!? Ich war jeden Tag in der Moschee und habe gepredigt, doch nie habe ich den Taxifahrer dort beten sehen!“

    Ihm wird geantwortet: „Das stimmt, doch wenn du in der Moschee gepredigt hast, haben alle Anwesenden geschlafen, aber wenn der Taxifahrer gefahren ist, haben alle seine Passagiere die ganze Zeit gebetet!“

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